Über mich - ein allgäuer Imker

Bild Luis Reckziegel

Hi! Ich bin Luis Reckziegel,

der Imker hinter der honigfaktur Allgäu!

Es freut mich, dass du auf meine Seite gefunden hast und dich daher vermutlich für die herrlichen Honige meiner fleißigen Bienen interessiert. 🙂

Aber wer auf ‚Über Mich‘ klickt möchte vermutlich auch was über den Imker hinter dem Produkt erfahren.

Here we go: Thats me! – Luis Reckziegel, 1997 geboren in Kaufbeuren, aufgewachsen in Aitrang im schönen Allgäu, und seit 2018 wieder zurück in Kaufbeuren.

allgäuer Jungimker

schon 2012 und 2013 besuchte ich die ‚Schulimkerei‘ als Freiwilliges Wahlfach an der Realschule in Obergünzburg. Damals nicht ahnend, dass das mal so weitreichende Auswirkungen für mich haben könnte.

Nach dem Realschulabschluss begann ich eine Ausbildung in der IT, bei einem mittelständischen Maschinenbauunternehmen in Mauerstetten.

Da war für mich schnell klar, dass ich zu meinem neuen Alltag – der durchgehend sitzender Weise vor einem Monitor stattfindet – einen Ausgleich brauche. 

Und was soll das wohl sein? Natürlich: Imkerei! – Hat mir ja in der Schule schon Spaß gemacht.

Zwei Kumpels ging es da sehr ähnlich wie mir, und so waren wir dann drei allgäuer Jumgimker. Davon einer mit Führerschein.

Luis Reckziegel jung
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Die ersten Jahre

In den Jahren 2015, 2016 und 2017 bauten wir unsere Grundkentnisse mit der Imkerei im Allgäu und mit der Bienenhaltung auf. Machten auf diesem Weg viele Fehler, und lernten aber auch viel. Erst mit zwei, dann sechs und dann 12 Völkern. Schon 2017 zeichnete sich aber ab, dass ich selbst mit ein bisschen mehr Herzblut in der Sache hing, als meine zwei Kollegen. Für die Beiden ist es ein Ausgleich zum  Beruf geblieben, aber für mich wurde es langsam von einem Ausgleich zu einer Passion. im Sommer 2017 klinkte sich einer der Kollegen dann schon offiziell aus unserer Imkerei aus. Von nun an waren wir ein Imker-Duo.

die Vergrößerung meiner allgäuer Imkerei

Im Jahr 2018 bewirtschafteten wir dann zuzweit schon ca. 20 Völker.

Doch leider verschoben sich auch für meinen Kollegen die Prioritäten immer weiter, und so imkerte ich dann ab der Saison 2019 alleine.

 

Ich plante wo die Reise hin gehen soll, und beschloss für mich, dass das ‚das Leben‘ ist, das ich mir für mich vorstellen kann. Imker im Nebenerwerb sein.

 

Mit dem Auszug aus meinem Elternhaus ergab sich auch das Problem, dass ich passende Räumlichkeiten für meine Imkerei brauchte. Doch durch Zufall gab zu dieser Zeit der Schwiegervater einer Arbeitskollegin sein Michvielhhaltung auf. Und sowohl Lage als auch Räumlichkeiten waren wie für mich gemacht: Ich mietete die Milchkammer, und eine alte ca. 70qm große Halle dort an. Ab jetzt stand meinem Größenwahn nichts mehr im Wege.

 

Luis_bei_den_Bienen_Winter
Luis_bei_den_Bienen_Sommer_Kaufbeuren

Die teure Professionalisierung

In den folgenden Jahren, ab 2019/2020 professionalisierte ich meine Imkerei unter enormen finanziellen Aufwänden.

Meine Freunde kauften teure Autos, ich kaufte teuren Edelstahl.

Ich renovierte die Halle, investierte Geld in Bienenwohnungen und viele Kleinigkeiten. Mehrere Zehntausend Euro. Das Geld floss mir quasi durch die Hände.

Leider wurde mein Fleiß nicht Belohnt. Die Jahre 20, 21 und 22 waren von der Erntemenge im Allgäu extrem mager. Ich investierte extrem viel Geld, und es kam fast nichts zurück.

Doch ich wusste dass ich durchhalten musste, obwohl mir das einiges abverlangte. Imkerei ist extrem langatmig. Man kann leider nicht sagen ‚morgen wirds besser‘ sondern man muss sagen ’nächstes Jahr wirds besser‘.

Renovierung des Schleuderraums & heutiger Zustand

Seit 2023 befindet sich meine Imkerei quasi in dem Zustand, in dem ich sie haben wollte. Mir geht die Arbeit zunehmend leichter von der Hand, die Abläufe sind eingespielt & ich habe keine großen Veränderungen mehr.

 

Im Frühjahr 22 habe ich noch meinen Ernteraum renoviert, und eine große Menge Geld in neue, modernere Ente-Gerätschaften investiert.

 

Über die Jahre habe ich gelernt, dass man als imker eben nicht nur Bienenhalter ist, sondern auch handwerklich einfach ein Allrounder sein muss. Mittlerweile baue ich die neuen Bienenwohnungen auch selbst.

Luis_bei_den_Bienen_Sommer_Eggenthal

Heute befindet sich meine Imkerei in einem Zustand, mit dem ich zufrieden bin. So habe ich mir das immer gewünscht. Ich bin Glücklich damit. Die Arbeit an den Bienen, und auch die Verarbeitung des Honigs macht mir in diesem Maßstab großen Spaß. Ich habe ein System für mich gefunden das gut & effizient funktioniert. 🙂

 

Doch natürlich funktioneirt das ganze auch nur wegen euch: meinen treuen Kunden. Ohne Leute, die bereit sind das Geld für Lebensmittel zu bezahlen, was diese Wert sind, kann Landwirtschaft in Deutschland nichtmehr funktionieren. Wir konkurrieren als kleine Betriebe – die deutsche Material & Energiekosten  bezhalen – mit Internationalen Wettbewerbern. Mit Honig aus Massenproduktion aus der ganzen Welt. Man muss nur mal im Supermarktregal schauen, wieviel von dem Honig aus Deutschland kommt, der da im Regal steht. Nur etwas über 20% des in Deutschland verkauften Honigs werden auch in Deutschland produziert.

 

An dieser Stelle bleibt mir dann nurnoch, mich bei meinen treuen Bestandkunden – und natürlich auch bei meinen Neukunden – für die unterstützung meines Projekts ‚Nebenerwerbsimkerei‘ zu bedanken. ♥

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